Säule 3a für Ausländer in der Schweiz (2026): VIAC, finpension & Co. im Vergleich

Hans Steiner

Hans Steiner

Finanzplaner IAF

Veröffentlicht

25. März 2026

Lesezeit

6 Min.

Säule 3a für Ausländer in der Schweiz (2026): VIAC, finpension & Co. im Vergleich

Das Wichtigste auf einen Blick: Jede Person mit AHV-pflichtiger Stelle in der Schweiz — unabhängig von Nationalität oder Aufenthaltsbewilligung — darf eine Säule 3a eröffnen. Angestellte sparen 2026 bis zu CHF 7'258 direkt vom steuerbaren Einkommen. Unsere klare Empfehlung: VIAC (0,0% TER, niedrigste Kosten im Markt), finpension (flexibelste Fondsauswahl) oder frankly von der ZKB (Kantonalbank-Sicherheit). Eröffnen Sie sofort 3–5 separate Konten — das spart bei Auszahlung bis zu CHF 15'000 Steuern durch Progressionsbruch.

Säule 3a für Ausländer in der Schweiz: Wer darf einzahlen?

Kurz und klar: Jeder, der in der Schweiz AHV-pflichtig erwerbstätig ist, darf eine Säule 3a eröffnen — unabhängig von Nationalität, Wohnsitzland oder Aufenthaltsbewilligung. Das gilt für B-, C- und L-Ausweise gleichermassen. Selbst Grenzgänger mit G-Ausweis sind berechtigt.

Die Säule 3a ist das effektivste legale Steuerspar-Instrument der Schweiz. Jeder Franken Ihrer Einzahlung mindert direkt Ihr steuerbares Einkommen. Bei einem typischen Expat-Grenzsteuersatz von 30–35% bedeutet die Maximaleinzahlung von CHF 7'258 im Jahr 2026 eine sofortige, risikolose Steuerersparnis:

Einzahlung 2026Steuerersparnis bei 30%Steuerersparnis bei 35%Ihr Netto-Aufwand
CHF 7'258 (Maximum)CHF 2'177CHF 2'540CHF 5'081–5'718
CHF 5'000CHF 1'500CHF 1'750CHF 3'250–3'500
CHF 3'000CHF 900CHF 1'050CHF 1'950–2'100

Die Steuerersparnis ist ein sofortiger, garantierter Ertrag — noch bevor Ihre Investition eine einzige Kursbewegung macht. Das 3a-Guthaben unterliegt zudem keiner Vermögenssteuer, und Dividenden sowie Kursgewinne sind während der Laufzeit vollständig steuerfrei.

Auch bei kurzem Aufenthalt lohnt es sich

Bleiben Sie nur 3–5 Jahre in der Schweiz: Die Steuerersparnis während der Einzahlungsphase übersteigt die Quellensteuer bei Wegzug (ca. 5–7%) in aller Regel deutlich. Was das Besteuerungsmodell für Expats beeinflusst, erklärt unser Artikel über Quellensteuer vs. ordentliche Veranlagung für Expats.

Die drei 3a-Varianten im Vergleich — und welche für Expats passt

3a ist nicht gleich 3a. Die Unterschiede bei Rendite und Kosten über 20–30 Jahre sind erheblich — und für Expats mit unsicherem Aufenthaltshorizont besonders relevant:

TypRendite (historisch)Gebühren p.a.FlexibilitätEmpfehlung
3a-Sparkonto (Bank)0,5–1,5%KeineHoch — Wechsel jederzeitNur bei Horizont <5 Jahre
3a-Wertschriften (Fintech/Bank)4–7% langfristig0,0–0,5%Hoch — Wechsel jederzeitKlare Empfehlung für 10+ Jahre
3a-Versicherungspolice1–3%1,5–2,5% (oft versteckt)Gering — Kündigung mit VerlustSelten sinnvoll für Expats

Vorsicht vor 3a-Versicherungspolicen

Versicherungsbasierte 3a-Lösungen binden Sie oft 20–30 Jahre und fressen Ihre Rendite mit versteckten Kosten von 1,5–2,5% pro Jahr auf. Bei vorzeitiger Kündigung — etwa bei Wegzug — drohen erhebliche Verluste. Für Expats sind Wertschriftenlösungen fast ausnahmslos besser. Brauchen Sie eine Todesfallversicherung, schliessen Sie diese separat ab.

Die besten Säule-3a-Anbieter für Ausländer im Vergleich (2026)

Digitale Plattformen dominieren heute das 3a-Segment mit deutlich günstigeren Gebühren als traditionelle Banken. Hier der aktuelle Marktüberblick für alle Ausländer in der Schweiz mit B-, C- oder L-Ausweis:

AnbieterTypGebühren (TER)Max. AktienanteilMindesteinlageBewertung
VIACFintech0,00% (Global 100)99%CHF 1Bester Gesamtsieger
finpensionFintech0,39%99%CHF 1Beste Fondsauswahl
frankly (ZKB)Kantonalbank0,44%95%CHF 1Beste Bankenlösung
SelmaRobo-Advisor0,68%100%CHF 2'000Bester Robo-Advisor
Swisscanto (ZKB)Wertschriften0,52–1,10%75%CHF 1Etablierte Alternative
PostFinanceWertschriften0,98%75%CHF 1Für PF-Bestandskunden
UBSWertschriften0,85–1,45%75%CHF 1Teuer, persönliche Beratung

VIAC — Top-Pick mit 0% Verwaltungsgebühren

VIAC ist seit Jahren Kostenführer im Schweizer 3a-Markt. Die Strategie «Global 100» kostet 0,00% Verwaltungsgebühren — Sie zahlen nur die ETF-Produktkosten von ca. 0,12%. Bei CHF 100'000 Vorsorgevermögen sparen Sie gegenüber einer klassischen Bankenlösung CHF 500–1'300 pro Jahr allein durch tiefere Gebühren. Für Ausländer besonders praktisch: VIAC erlaubt eine vollständig digitale Kontoeröffnung in wenigen Minuten — kein Filialbesuch, mehrsprachige App verfügbar.

finpension — Beste Wahl für erfahrene Anleger

finpension bietet die individuellste Anlagestrategie aller Schweizer 3a-Anbieter: Über 70 Fonds stehen zur Auswahl, Regionen und Sektoren können gezielt gewichtet werden. Wer mehr Kontrolle über sein Portfolio möchte und nicht das günstigste, sondern das flexibelste Instrument sucht, liegt bei finpension richtig. Die Gebühr von 0,39% TER ist absolut wettbewerbsfähig.

frankly (ZKB) — Bankensicherheit mit digitaler Einfachheit

frankly ist die digitale 3a-Plattform der Zürcher Kantonalbank — einer der stabilsten Banken der Welt, mit Staatsgarantie des Kantons Zürich. Die Gebühren von 0,44% liegen leicht über VIAC, bieten aber die volle institutionelle Sicherheit. Ideal für Expats, die maximale Bankensicherheit bevorzugen.

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Welche 3a-Strategie passt zu Ihrer Situation?

Unser Experte hilft Ihnen, den richtigen Anbieter und die optimale Aktienquote für Ihren Zeithorizont zu finden — kostenlos und unverbindlich. Mehr zur 3. Säule für Expats in der Schweiz.

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Was aus CHF 7'258 Jahreseinzahlung über 30 Jahre wird

Der teuerste Fehler bei der Säule 3a: zu konservativ anlegen aus Angst vor kurzfristigen Kursschwankungen. Die Zahlen zeigen, wie entscheidend der Aktienanteil langfristig ist:

StrategieRendite p.a.Nach 10 JahrenNach 20 JahrenNach 30 Jahren
3a-Sparkonto1,0%CHF 76'200CHF 161'600CHF 258'000
40% Aktien3,5%CHF 86'600CHF 207'000CHF 379'000
80% Aktien5,5%CHF 96'300CHF 260'500CHF 540'000
99% Aktien (VIAC Global 100)6,5%CHF 102'800CHF 297'000CHF 667'000

Unterschied zwischen Sparkonto und 99% Aktien über 30 Jahre: CHF 409'000. Das ist der reale Preis übermässiger Vorsicht. Eine vollständige Erklärung des Schweizer Vorsorgesystems bietet unser Leitfaden Das Schweizer 3-Säulen-System für Expats: AHV, BVG & Säule 3a.

Faustregel für die Aktienquote

110 minus Ihr Alter = empfohlener Aktienanteil in %. Mit 35 Jahren: 75% Aktien. Mit 45 Jahren: 65% Aktien. Bei einem Anlagehorizont über 15 Jahren: bedenkenlos 80–99% Aktien. Kurzfristige Kursschwankungen gleichen sich bei langen Horizonten immer wieder aus.

Mehrere 3a-Konten eröffnen — So brechen Sie die Steuerprogression

Eröffnen Sie von Anfang an 3 bis 5 separate 3a-Konten und verteilen Sie Ihre Einzahlungen gleichmässig. Bei Auszahlung wird jedes Konto einzeln zum ermässigten Steuersatz besteuert. Durch gestaffeltes Auflösen in verschiedenen Steuerjahren brechen Sie die Steuerprogression — die Ersparnis ist erheblich:

AuszahlungsstrategieGesamtkapitalSteuer (ZH, geschätzt)Netto nach Steuer
1 Konto, alles auf einmalCHF 400'000ca. CHF 35'000 (8,8%)CHF 365'000
4 Konten, über 4 Jahre gestaffelt4 × CHF 100'000ca. CHF 20'000 total (5,0%)CHF 380'000
Ersparnis durch Staffelung—CHF 15'000—

Eröffnen Sie die Konten bei verschiedenen Anbietern — z.B. VIAC für niedrigste Gebühren und frankly als Sicherheitsanker. Welche steuerlichen Unterschiede zwischen 3a und 3b bestehen, erklärt unser Vergleich Säule 3a vs. 3b für Expats in der Schweiz.

Säule 3a bei Quellensteuer: Wie Sie den Steuerabzug trotzdem nutzen

Viele quellensteuerpflichtige Ausländer wissen nicht: Auch unter der Quellensteuer können Sie die 3a-Einzahlungen steuerlich geltend machen — über die Tarifkorrektur oder die nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV).

SituationWeg zum 3a-SteuerabzugFrist
Lohn unter CHF 120'000Antrag auf Tarifkorrektur beim kantonalen Steueramt31. März des Folgejahres
Lohn über CHF 120'000Automatische ordentliche Veranlagung (NOV)Jährliche Steuererklärung
Ehegatten-NOVNOV wenn Ehegatte ordentlich besteuert wirdAntrag beim Steueramt
Liegenschaften / NebeneinkünfteNOV auf Antrag oder automatischJährliche Steuererklärung

Praktisches Vorgehen: Leisten Sie die 3a-Einzahlung bis 31. Dezember, sammeln Sie den Einzahlungsbeleg, und reichen Sie den Tarifkorrekturantrag bis 31. März beim kantonalen Steueramt ein. Die Rückerstattung erfolgt direkt auf Ihr Konto — im Schnitt innerhalb von 3–6 Monaten. Den genauen Ablauf erklärt unser Artikel Quellensteuer 2026: Tarifkorrektur, NOV & ordentliche Veranlagung.

Kantonale Unterschiede beim Tarifkorrekturantrag

Nicht alle Kantone bieten die Tarifkorrektur in gleicher Form an. Zürich, Basel und Genf haben gut etablierte Online-Prozesse; in kleineren Kantonen lohnt sich eine direkte Anfrage beim Steueramt. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns an — wir kennen die kantonalen Unterschiede.

Säule 3a als Ausländer eröffnen — Schritt für Schritt

Das Konto ist in unter 15 Minuten eingerichtet. So geht es konkret:

  1. Anbieter wählen: VIAC, finpension oder frankly — je nach Ihren Prioritäten aus dem Vergleich oben. Alle Anbieter sind vollständig über App oder Website zugänglich.
  2. App herunterladen oder Website aufrufen und den Registrierungsprozess starten.
  3. Dokumente bereithalten: Schweizer Aufenthaltsbewilligung (B/C/L), Reisepass und AHV-Nummer. Alle drei Anbieter erlauben die vollständige Online-Verifikation — kein Filialbesuch erforderlich.
  4. Anlagestrategie festlegen: «110 minus Ihr Alter» als Aktienanteil ist eine gute Faustregel. Mit über 15 Jahren Horizont: 80–99% Aktien wählen.
  5. Erste Einzahlung einrichten: Als Einmalzahlung oder als Dauerauftrag (z.B. monatlich CHF 604 = CHF 7'248/Jahr). Wichtig: Das Geld muss bis zum 31. Dezember auf dem 3a-Konto eingehen, um im laufenden Steuerjahr abzugsfähig zu sein.
  6. Weitere Konten eröffnen: Direkt ein zweites oder drittes Konto beim gleichen oder einem anderen Anbieter eröffnen — es gibt keine gesetzliche Beschränkung der Kontoanzahl.

Ihre AHV-Nummer finden Sie auf Ihrer AHV-Karte oder auf dem Lohnausweis Ihres Arbeitgebers. Als Neuzuzüger erhalten Sie die Karte automatisch vom kantonalen Sozialversicherungsamt nach der Gemeinderegistrierung.

Pensionskasse (Säule 2): Freiwillige Einkäufe als zusätzlicher Steuerhebel

Neben der 3a bietet die Pensionskasse (BVG / Säule 2) einen weiteren Steuerhebel: Freiwillige Einkäufe sind vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehbar — ohne jährliche Obergrenze wie bei der Säule 3a.

  • Prüfen Sie Ihren Vorsorgeausweis auf das Einkaufspotenzial (Rubrik «mögliche Einkäufe»)
  • Als Neuzuzüger aus dem Ausland haben Sie oft eine grosse Vorsorgelücke — das ist Ihr Vorteil
  • In den ersten 5 Jahren nach Neuzuzug: maximal 20% der Einkaufssumme pro Jahr abziehbar
  • Wichtige Sperrfrist: 3 Jahre nach einem PK-Einkauf ist kein Kapitalbezug möglich

3a oder PK-Einkauf — Was zuerst?

Immer zuerst die 3a maximieren (CHF 7'258), dann PK-Einkäufe prüfen. Die 3a ist flexibler, günstiger in den Gebühren und bei Wegzug einfacher zu beziehen. PK-Einkäufe lohnen sich besonders für Gutverdiener mit hohem Grenzsteuersatz und langem Zeithorizont. Mehr zu den Steuerunterschieden: Steuern Schweiz vs. Deutschland: Was Expats 2026 wirklich zahlen.

Vorbezug und Wegzug — Was mit Ihrem 3a-Guthaben passiert

Das 3a-Guthaben ist nicht bis zur Pensionierung «gesperrt». Es gibt mehrere anerkannte Gründe für einen frühzeitigen Bezug:

SituationWas passiert mit der 3a?Besteuerung
Pensionierung (65/64)Auszahlung als Kapital oder RenteReduzierter Sondersteuersatz
Frühpensionierung (ab 59/60)Vorbezug bis 5 Jahre vor AHV-AlterReduzierter Sondersteuersatz
WohneigentumVorbezug für selbstbewohntes EigentumSondersteuersatz + Rückzahlungspflicht bei Verkauf
SelbständigkeitVorbezug innerhalb 1 Jahr nach AufnahmeReduzierter Sondersteuersatz
Wegzug in EU/EFTAVollständige Auszahlung möglichQuellensteuer 5–7% (kantonsabhängig)
Wegzug ausserhalb EU/EFTAVollständige Auszahlung möglichQuellensteuer 5–7% (kantonsabhängig)

Steuertipp bei Wegzug: Transferieren Sie Ihr 3a-Guthaben vor dem Wegzug in einen steuergünstigen Kanton wie Schwyz oder Zug — dort beträgt die Quellensteuer nur ca. 3,5%, in anderen Kantonen bis zu 8%. Den Transfer können Sie kostenlos vornehmen; planen Sie 2–3 Monate Vorlaufzeit ein. Den vollständigen Vorsorge-Systemvergleich lesen Sie in Vorsorge Schweiz vs. Deutschland: AHV, Pensionskasse & Säule 3a im Vergleich.

Häufig gestellte Fragen zur Säule 3a für Ausländer in der Schweiz

Kann ich als Ausländer überhaupt eine Säule 3a eröffnen?

Ja — jede Person mit AHV-pflichtiger Erwerbstätigkeit in der Schweiz darf eine Säule 3a eröffnen, unabhängig von Nationalität oder Aufenthaltsbewilligung. Dies gilt für B-, C- und L-Ausweise gleichermassen. Auch Grenzgänger (G-Ausweis) können eine 3a eröffnen, profitieren von der Steuerersparnis aber nur in der Schweiz — nicht zusätzlich in Deutschland oder Frankreich.

Was passiert mit meiner 3a, wenn ich die Schweiz verlasse?

Bei Wegzug können Sie das gesamte 3a-Guthaben beziehen. Es wird eine Quellensteuer von ca. 5–7% erhoben (variiert nach Kanton). Über Doppelbesteuerungsabkommen kann diese in vielen Ländern teilweise angerechnet werden. Tipp: Transferieren Sie Ihr Guthaben vor dem Wegzug in einen Kanton mit niedrigem Quellensteuersatz (z.B. Schwyz oder Zug) — dort sinkt die Steuer auf ca. 3,5%.

Wie viel kann ich 2026 maximal in die Säule 3a einzahlen?

Angestellte mit Pensionskassen-Anschluss: maximal CHF 7'258. Selbständige ohne Pensionskasse: bis zu CHF 36'288 (20% des Nettoerwerbseinkommens). Einzahlungen müssen bis zum 31. Dezember auf dem 3a-Konto eingegangen sein. Rückwirkende Einzahlungen für Vorjahre sind nicht möglich.

3a-Versicherung oder Bank-3a — was ist besser für Expats?

Fast immer die Bank- bzw. Fintech-Lösung. Versicherungspolicen haben höhere Kosten, lange Vertragsbindungen und führen bei vorzeitiger Kündigung — etwa bei Wegzug — zu erheblichen Verlusten. Wenn Sie eine Todesfallversicherung benötigen, schliessen Sie diese separat ab — das ist günstiger und flexibler.

Kann ich mein 3a-Guthaben für den Kauf einer Wohnung nutzen?

Ja. 3a-Guthaben kann für Kauf oder Bau von selbstbewohntem Wohneigentum vorbezogen oder als Sicherheit verpfändet werden. Der Vorbezug wird zum reduzierten Sondersteuersatz besteuert; bei Verkauf der Liegenschaft besteht eine Rückzahlungspflicht. Eine Verpfändung statt Vorbezug ist steuerlich oft günstiger — lassen Sie sich dazu beraten.

Wie viele 3a-Konten darf ich gleichzeitig haben?

Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für die Anzahl der 3a-Konten. Empfohlen werden 3–5 Konten, die Sie parallel besparen. Bei der späteren Auszahlung lösen Sie jedes Konto in einem anderen Steuerjahr auf — das bricht die Steuerprogression und kann Ihnen CHF 10'000–20'000 Steuer sparen.

Kann ich die 3a-Einzahlung als Quellensteuerpflichtiger abziehen?

Ja, aber indirekt. Quellensteuerpflichtige machen die 3a über eine Tarifkorrektur (Lohn unter CHF 120'000, Antrag bis 31. März beim kantonalen Steueramt) oder die nachträgliche ordentliche Veranlagung (NOV, bei Lohn über CHF 120'000) geltend. Die Rückerstattung der zu viel bezahlten Quellensteuer erfolgt in der Regel innerhalb von 3–6 Monaten nach dem Antrag.

VIAC, finpension oder frankly — welche 3a-Plattform ist für Expats am besten?

Für die meisten Expats ist VIAC die erste Wahl dank 0% Verwaltungsgebühren und einfacher, mehrsprachiger App. Wer Wert auf individuelle Portfoliogestaltung mit breiter Fondsauswahl legt, wählt finpension. Wer die Sicherheit einer Kantonalbank mit Staatsgarantie bevorzugt, liegt bei frankly richtig. Praktisch: Eröffnen Sie von Anfang an Konten bei zwei verschiedenen Anbietern — VIAC für niedrige Kosten, frankly als institutionellen Sicherheitsanker.

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Hans Steiner

Hans Steiner

Finanzplaner IAF

Experten-Autor bei Expat-Services.ch mit verifizierten Einblicken und praxisnahen Ratschlägen für die internationale Gemeinschaft in der Schweiz.

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